Analyseverfahren

Enzymimmunoasssay (EIA)

Zur quantitativen Bestimmung von Stresshormonen (Glucocorticoide) und IgA in Speichel und Kot werden Enzymimmunoassays eingesetzt.

Das Prinzip eines Immunoassays beruht auf der Bindung des nachzuweisenden Antigens (hier z. B. Cortisol oder IgA) an einen spezifischen Antikörper und dem quantitativen Nachweis des gebildeten Antigen-Antikörper-Komplexes.

Beim Enzymimmunoassay (EIA) wird zur Detektion dieses Komplexes ein Enzym (z. B. Meerrettichperoxidase) eingesetzt, das die Reaktion eines chromogenen Substrats katalysiert. Das Produkt der Reaktion kann photometrisch nachgewiesen werden; die Intensität des Farbsignals ist dabei abhängig von der Konzentration des Antigens in der untersuchten Probe.

Anhand einer Standardkurve können die genauen Antigen-Konzentrationen in den Proben berechnet werden.

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